Carbon Trail Tessin, seine Tage sind gezählt

Carbon Trail Tessin, seine Tage sind gezählt

Nach noch inoffiziellen Angaben darf der Trail nicht mehr weiter vermarktet und unterhalten werden. Scheinbar sind die Grundeigentümer der betroffenen Alpwiesen verärgert über die zunehmende Frequenz an Biker. Etwas vorgeschoben wirkt das Argument, dass die Tiere (Kühe und Pferde) aufgescheucht würden.

Die Tourenbeschreibungen müssen nun von allen Portalen und Publikationen entfernt werden. Ebenfalls müssend die Streckenmarkierungen entfernt werden. Noch darf der Trail befahren, aber nicht mehr aktiv beworben werden. Es scheint ein Frage der Zeit zu sein, bis es zu einem offiziellen Nutzungsverbot kommt. Deshalb: carpe diem (oder Trail) solange es noch möglich ist.

1Kommentar
  • Bikefalke
    Bikefalke
    Publiziert um 20:19h, 10 Februar Antworten

    Voll schade, da wurden viele Stunden Fronarbeit geleistet, um einer zunehmenden Menge an Freizeitsportlern eine tolle Infrastruktur beizustellen. Und dann kommen da ein paar an den Haaren herbeigezogene Argumente zum Einsatz. Sicher gäbe es auch andere steuernde Möglichkeiten, den Tempofluss der Biker zu reduzieren (sofern denn wirkllich das der Grund sein soll). Schliesslich führt ja nur ein verschwindend kleiner Teil des Trails über Weideland. Aber wollen täte man halt müssen. Schade.
    Das ist auch der Akzeptanz gegenüber der Landwirtschaft nicht zuträglich. Landwirte werden als Verhinderer wahrgenommen. Nochmals schade.
    Die Situation kennen wir ja bereits von den Jägerschaft. Schon wieder schade.

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